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	<title>Blogs! Buch Blog</title>
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	<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:02:53 +0000</pubDate>
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		<title>Im Westen nichts neues ausser Leichen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonAlphonso</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sooo, der grosse Relaunch von derwesten ist da, und wenn es auf der einen Seite Gewinner gibt - die Printleute mit ihren eigenen Regionalportalen  der WAZ-Gruppe - gibt es auch Verlieren. Die Blogs von derwesten nämlich. Die sind weg:
Liebe Leserin, lieber Leser,
die von Ihnen gewählte Seite existiert leider nicht oder nicht mehr. Möglicherweise verwenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sooo, der grosse Relaunch von derwesten ist da, und wenn es auf der einen Seite Gewinner gibt - die Printleute mit ihren eigenen Regionalportalen  der WAZ-Gruppe - gibt es auch Verlieren. Die Blogs von derwesten nämlich. <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Weblogs/">Die sind weg</a>:</p>
<blockquote><p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>die von Ihnen gewählte Seite existiert leider nicht oder nicht mehr. Möglicherweise verwenden Sie einen veralteten Link oder ein altes Lesezeichen.  Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.</p></blockquote>
<p>Ingeborch Schubiak und die anderen sind natürlich theoretisch noch da, man findet sie quasi im HTML-Müll der <a href="http://www.derwesten.de/blogs/ingeborch/">unaufgeräumten Datenbanken</a>. Das Horoskop ist jetzt bei den Horoskopen. Nun ja.</p>
<p>Oder übersehe ich was? jedenfalls habe ich geschaut und nichts gesehen. Nun denn.
</p>
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		<title>Filtern und Filter haben</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 05:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonAlphonso</dc:creator>
		
		<category>Blogs</category>

		<category>Blogosphäre</category>

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		<description><![CDATA[Ich hoffe, das wird jetzt nicht zu esoterisch.
Man kann so oder so den Jaufenpass hinauf fahren. Ich fahre meistens recht zügig, ohne zu rasen oder an das Limit zu gehen. Ich bin schneller als die meisten, aber ich fahre immer auch so, dass ich den Pass bewusst erlebe. Wenn ich ausnahmsweise wirklich schnell fahre, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, das wird jetzt nicht zu esoterisch.</p>
<p>Man kann so oder so den Jaufenpass hinauf fahren. Ich fahre meistens recht zügig, ohne zu rasen oder an das Limit zu gehen. Ich bin schneller als die meisten, aber ich fahre immer auch so, dass ich den Pass bewusst erlebe. Wenn ich ausnahmsweise wirklich schnell fahre, oder in einem Auto, in dem ich noch nie einen Pass gefahren bin, ändert sich das sehr schnell: Ich filtere radikal alles aus, was nicht unbedingt zum Ankommen gehört. Ich war dort in einem 1-er BMW. Ich erinnere mich noch sehr genau an das Lenkrad, die weiche Kupplung und die matschige Schaltung. Von der Fahrt selbst habe ich erst auf dem Rückweg wieder Erinneriungen, als bei der Abfahrt die Bremsen heiss liefen.</p>
<p>Der Zustand ist eher ungewöhnlich. Wenn ich durch die Altstadt von Sterzing gehe, filtere ich überhaupt nicht. Ich sehe den billigen Plastikhundkitsch und die Auslagen der Metzger und die Zerstörung alter Bausubstanz und die Menschen im Cafe. So, wie ich normalerweise lebe, brauche ich keine Filter. Ich muss keine Rezeptionskanäle verstopfen, um andere frei zu haben. Der Mensch ist ein Tier mit feinem Sensorium und der Fähigkeit, die Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Natürlich vergisst man vieles sofort wieder. Aber unsere Sinne sind geschult, alles erst mal aufzunehmen. Erst dann wird gefiltert. Das ist manchmal begrenzt und manchmal, wenn man einen Pass fährt, extrem, so, wie das Gehirn es für nötig hält.</p>
<p>Was ich an mir selbst feststelle, ist eine ganz andere Art des Filterns, wenn ich vor dem Rechner sitze. Die Informationen sprechen meine natürlichen Sinne nicht an, aber es sind enorm viele, je nach Füllung dessen, was man als Reader, Timeline, Blogliste, Suchergebnis hat. Die Aufgabe dieser Filterung ist, meine Onlinezeit effektiv und angenehm zu gestalten, entsprechend schnell werde ich ungeduldig, wenn etwas auf eine langweilige Art nicht zielführend ist. Anders gesagt: Mein Internet-Filter, Ergebnis eines Lernprozesses, ist nicht flexibel genug, um sich unterschiedlichen Formen der Infrmation anzupassen. Er  ist bei Youtube-Videos ebenso intolerant wie beim Durchreichen fremder Gedanken; er hasst es sogar, wenn die gefilterten Ergebnisse meiner Internetrunden dergestalt plötzlich verunreinigt werden - als ob da jemand über die Strasse laufen würde, hinter der Kurve. Gerade jenseits der Blogheimat fühlt sich das wie Vollgas den Jaufenpass hinauf an. Und ich merke, wie ich mehr und mehr die Lust daran verliere. Nur weil ich effektiv filtern kann, macht es mir mit steigendem Angebot an Müll nicht wirklich Spass. Dieses stete &#8220;Ach ne, bitte&#8221;, das der Filter sagt - es ist nicht stimmungsaufhellend.</p>
<p>Manche sagen, dass Blogs nur noch ein Teil im Medienmix sind, und dass verschwindet, wer nicht auf allen Kanälen in der Lage ist, seine Inhalte an den Mann zu bringen. Die neue Vorstellung von &#8220;beim Leser ankommen&#8221; ist nicht mehr der interessante Beitrag, sondern die Bestückung seiner Timeline  auf all seinen Netzwegen. Vielleicht ist das auch wichtig; ich meine allerdings zu erkennen, dass die Click-Through-Raten verheerend schlecht sind, wenn ein Medium schnell ist (25% bei meinem Blog. 1-2% bei einem sozialen Netzwerk, es sei denn, es geht um das Netzwerk). Da sagt der scharf gestellte Filter bei den meisten wohl: Du bist in Eile, es gibt tausend neue Statusmeldungen, mach was anderes. Diese Filter denken nie weiter als bis zur nächsten Kurve. Sie sind schnell, zu schnell für grössere Zusammenhänge und Verweilen. Ob es Sinn mcht, immer neues Entscheidungsfutter hinzuwerfen? Ich weiss es nicht. Mit Spiegel Online gibt es schon einen sehr schnellen Fremdfilter, der vielen das Filtern abnimmt. Eine neue Kategorie dort heisst &#8220;Kurz und krass&#8221;. Das ist es vermutlich, was durch die Filter geht. Und man sollte sich meines Erachtens von der Illusion lösen, dass man dort viel zu gewinnen hat: Danach steht der normale Filter des Gehirns, und der löscht das schnellstens für anderes, das ebenso kurz und krass ist. Ich glaube, es macht keinen Sinn, diese einmal aktivierten Filter zu bedienen. Man muss Alternativen schaffen. Aber dazu muss man raus aus der Timeline und hin zu einem Verhältnis, das ohne Filter funktioniert.</p>
<p>Dass das nötige Filtern und Selektieren in sozialen Netzwerken das glatte Gegenteil dessen ist, was man eigentlich als sozial bezeichnet, ist vielleicht sogar ein Vorteil: Dann gibt es eventuell ja auch einen Markt für die Momente, in denen man nicht filtern und asozial sein will. Wenn man dann noch statt dem Plastikkitschhund der Nachrichten irgendwie ein weites Panorama anbietet, das zum Verweilen einlädt, kommt man vielleicht an den Filtern vorbei.</p>
<p>Aber die Filter zusätzlich zu belasten? Erscheint mir nach meinen Erfahrungen nicht als gute Idee. Es sei denn, man kann nur kurz und krass.</p>
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		<title>Verkabelt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 11:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonAlphonso</dc:creator>
		
		<category>Blogs</category>

		<category>Blogosphäre</category>

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		<description><![CDATA[ist nicht wirklich ein Wort, das mir gefällt. Wer ist schon gern verkabelt, ausser ein paar Spinnern?
Dass Wired nun auch in Deutschland - erst mal einmalig im Bundle mit GQ - kommt, ist dennoch sehr spannend. Ob das gut ausgeht, oder ob Conde Nast räuspert und verdruckst &#8220;Vielen Dank&#8221; sagt und es dann in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist nicht wirklich ein Wort, das mir gefällt. Wer ist schon gern verkabelt, ausser ein paar Spinnern?</p>
<p>Dass Wired nun auch in Deutschland - erst mal einmalig im Bundle mit GQ - kommt, ist dennoch sehr spannend. Ob das gut ausgeht, oder ob Conde Nast räuspert und verdruckst &#8220;Vielen Dank&#8221; sagt und es dann in die Tonne tritt, vermag ich nicht einzuschätzen, aber wer sich an die letzte grosse Pleite mit Vanity Fair erinnert, kann gar nicht anders als zu sagen: Das geht diesmal schon erheblich besser. Kein grosses Gebrüll zum Launch, eher eine langsam anrollende, begrenzte Geschichte. Dass Conde Nast diesmal nicht sofort Vollgas gibt, mag man als Zeichen des Misstrauens interpretieren, aber auf der anderen Seite fällt die Last weg, an einem übermächtigen Vorbild zu scheitern (wobei Park Avenue, Rich und Vanity Fair, egal ob mit Vorbild oder aus der Retorte, miserabel und sagenhoft dumm waren).</p>
<p>Trotzdem habe ich gewisse Zweifel, ob es für so eion Projekt wirklich einen Markt in Deutschland gibt. Ich will nicht sagen, dass sie Deutschen technikfeindlich sind, aber das, was sich hinter dem Vorwurf versteckt - die Deutschen begeistern sich eher wenig für Internet und Computer - trifft wohl zu. Das liegt natürlich auch etwas an den Frontfiguren der Szene, die viel zu abgehoben sind und gar kein Interesse haben, Brücken zu bauen. Die Frage ist bei so einem Projekt: Wie bekommt man Leute dazu, das nicht nur zu lesen, sondern auch zu kaufen. &#8220;Mal in ein Blog schauen&#8221; oder &#8220;auf Twitter followen&#8221; ist etwas anderes als &#8220;etwas kaufen&#8221;, was hin und wieder auch Buchautoren und deren Verlage schmerzlich erleben müssen. Es fällt auf, dass Wired Deutsch bislang eher ruhigere Zeitgenossen vorgestellt hat, vielleicht im Wissen, dass man mit zu viel selbsternannter Avantgarde die Käufer eher vergrault. Aber ob dann ein Markt da ist? Nun, man wird sehen.</p>
<p>Interessant wird es vor llem unter den Gesichtspunkt, wie das wird, wenn man es nicht von klassischen redaktionellen Langweilern und Nichtüberdentellerrandschauern machen lässt. Es mangelt ja nicht an Stimmen im Netz, die Medien ausschweifend erklären, wie es auf gar keinen Fall geht - so, wie es die Medien machen. All die Vorschläge, wie es besser gehen könnte können jetzt umgesetzt werden. Vielleicht nicht umfassend, aber man sollte sehen, in welche Richtung das gehen wird. Wie man die internetsüchtige Jugend zu einem Magazin bringen könnte. Da darf man gespannt sein. Niemand erwartet die Neuerfindung der Zeitschrift, aber man wird vermutlich an Stellschrauben drehen. Insofern - ein Experiment. </p>
<p>Man wird sehen. Und davor sollte man es nicht runter- oder abschreiben.
</p>
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		<title>Oh. Der Pool ist wieder eröffnet</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 23:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonAlphonso</dc:creator>
		
		<category>Blogs</category>

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		<description><![CDATA[10 Jahre nach seinem Austrocknen rund um den Tom.-Kummer-Skandal und dem Niedergang der Popliteratur findet das Projekt Am Pool seine Fortsetzung:
http://poolistas.blogspot.com/
Naja. Wir werden alle nicht jünger, und bevor man sich an etwas Neuem versucht, kann man ja auch alte Geschichten aufwärmen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10 Jahre nach seinem Austrocknen rund um den Tom.-Kummer-Skandal und dem Niedergang der Popliteratur findet das Projekt Am Pool seine Fortsetzung:</p>
<p>http://poolistas.blogspot.com/</p>
<p>Naja. Wir werden alle nicht jünger, und bevor man sich an etwas Neuem versucht, kann man ja auch alte Geschichten aufwärmen.
</p>
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		<title>Da. Weg.</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 11:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DonAlphonso</dc:creator>
		
		<category>Blogosphäre</category>

		<category>Blogs vs. Journalismus</category>

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		<description><![CDATA[Der Blogaggregator Rivva ist entgegen der umgesetzten Abschaltungsankündigung wieder da. Mit etwas Unterstützung von BMW. Warum kapiert ein Autohersteller eine Sache, für die Medien offensichtlich zu dumm mangelintelligent sind?
Der selbsternannte deutsche HuffPo-Versuch Carta ist dagegen nach einer selbsternannten &#8220;Neuaufstellung&#8221; erst mal in selbsternannter &#8220;Sommerpause&#8220;, zwengs finanzieller und mitarbeitertechnischer Nichtsoganzklarheiten. Warum überrascht mich das irgendwie so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blogaggregator <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> ist entgegen der umgesetzten Abschaltungsankündigung wieder da. Mit etwas Unterstützung von BMW. Warum kapiert ein Autohersteller eine Sache, für die Medien offensichtlich zu <strike>dumm</strike> mangelintelligent sind?</p>
<p>Der selbsternannte deutsche HuffPo-Versuch Carta ist dagegen nach einer selbsternannten &#8220;Neuaufstellung&#8221; erst mal in selbsternannter &#8220;<a href="http://carta.info/40555/carta-macht-pause/">Sommerpause</a>&#8220;, zwengs finanzieller und mitarbeitertechnischer Nichtsoganzklarheiten. Warum überrascht mich das irgendwie so gar nicht - obwohl diese Leute doch immer so genau wussten, was Medien im Internet machen müssen?</p>
<p>Was lernen wir daraus? Manche Sachen macht man besser erst mal gross, bevor man sich damit gross tut.</p>
<p>(muss mal schnell zu theeuropean rüberschauen, vielleicht gibt es noch mehr gute Nachrichten)
</p>
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