Ich mag Google
und halte die Firma an sich für sehr smart. Aber Blogger.com auf Deutsch?
Die Software ist eher bescheiden. Wer Blogger wollte, hat die drei Schritte zur Anmeldung doch sicher auch ohne deutsche Übersetzung geschafft. Es waren aber nicht viele. Nur ein paar deutsche Worte draufzuklatschen, ist etwas wenig, im Vergleich zu anderen Angeboten. Blogger.de gibt es schon lange, Livejournal ist in Deutschland ganz dick in dem Geschäft, in das Google jetzt erst einsteigen will. Gmail ist einzigartig. Blogger.com ist auch nichts anderes als die anderen, und ein wirklich neuer Ansatz wie “Roman-Blogs” ist nicht die Bohne regionalisiert, sondern bleibt Englisch.
Weil es Google ist, ist es eine News. Weil es Google ist, schreibt bei den “Profi-Kollegen” keiner, dass es viel zu spät kommt, und kaum Chancen auf dem Markt hat. Dabei setzt Google laufend Projekte in den Sand, was sie nicht wirklich juckt, weil es genug erfolgreiche Geschäftsfelder gibt. Aber wer Erfolg hat, braucht sich nicht vor Fragen fürchten.
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Um in Deutschland den großen Teil der Internetnutzer jenseits der Nerdfraktion zu erreichen und sich wenigstens in Richtung von 20six zu bewegen, ist deutsche Sprache leider Pflicht.